Das Sebastiandenkmal

Elm, Sebastianstraße
Nach dem 1. Weltkrieg um 1920 nahmen sich die Mitglieder des hiesigen Kriegervereins vor, für ihre gefallenen und vermissten Kameraden eine Gedenkstätte zu errichten.

Dabei suchten sie den wohl schönsten Platz im Dorf aus, den „Borneich“. Er war beschattet von den Zweigen einer mächtigen Eiche, darunter sprudelte die Borneichquelle.

Der Platz war Kommunikationszentrum des ganzen Dorfes. Hier wurden Dorfneuigkeiten erzählt und geplaudert, am Abend gemeinsam gesungen. Bis zum Schulhausbau hing in der alten Eiche die „Derler Glocke“, die heute im Eingangsbereich der Kirche „St. Josef“ ihren Platz hat. Sie läutete einst zum „Ave“, bei Feuer, Unwetter und als Totenglocke.

Zur Finanzierung der Gedenkstätte wurde jährlich am „Kriegergedächtnistag“ eine Haussammlung durchgeführt. Außerdem wurden beträchtliche Summen von den örtlichen Vereinen gespendet. Anfang 1930 ließ man von dem Schwarzenholzer Bildhauer Kirsch einen Entwurf anfertigen, bei dem auf Vorschlag des Pfarrers Johannes Schulz ein Bildnis des Heiligen Sebastians, Patron der Gemeinde Derlen und Beschützer vor der Pest, im Mittelpunkt des Ehrenmales stehen sollte.

Unter Leitung von Otto Wernet wurde die Anlage in monatelanger freiwilliger Arbeit von Mitgliedern des Kriegervereins errichtet, wobei die alte „Borneiche“ dem Ehrenmal weichen musste.

Am 14. August 1932 wurde das Sebastiandenkmal unter Beteiligung von allen Vereinen aus den vier Bachgemeinden eingeweiht. Im Sockel des Ehrenmales wurde eine gusseiserne Tafel mit der Inschrift: „Die Gemeinde Elm gedenkt der Kriegstoten 1914-1918 und 1939-1945“ angebracht.

(Quelle: Willi Maas)

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