Dankkapelle am Hermesberg

Elm, Hermesberg (Birkenstraße)
Die Geschichte der Dankkapelle beginnt Ende des zweiten Weltkrieges, als unsere Heimat im Winter 1944/45 in das Kriegsgeschehen mit einbezogen wurde.

Der Großteil der Bevölkerung war im Spätherbst 1944 zum zweiten Male in diesem Krieg evakuiert worden. Nur wenige Bewohner blieben auf eigenes Risiko in ihren Kellern und Häusern. Dies in der Erwartung, dass der Krieg bald ein Ende nehmen würde. Allerdings mussten sie noch über drei Monate die Schrecknisse des Krieges ertragen.

Die Bewohner im Bereich der Birken-, Schiller-, Bildchen-, Mozart-, Völklinger- und Hauptstraße suchten, nachts eingehüllt in Wolldecken, Schutz vor dem Artelleriefeuer in einem riesigen Stollensystem der Wehrmacht unter dem Hermesberg, das Soldaten im ersten Kriegswinter gegraben hatten. Mit zunehmender Härte und Dauer des Kriegsgeschehens kehrten Ratlosigkeit und verzweifelte Stimmung bei den Zurückgebliebenen ein.

Matthias Wolf, ein couragierter Mann aus der Bildchenstraße, fasste schließlich den Entschluss: „Wir wollen nach dem Kriege, wenn alles glücklich überstanden ist und unsere Kinder wieder heil aus dem Krieg heimgekehrt sind, oben auf der Höhe des Berges neben der Schlucht, dem Herrgott eine Kapelle bauen“. Er verstarb bevor der Krieg zu Ende war, aber seine 9 Söhne und andere Helfer errichteten, unterstützt durch freiwillige Spenden der Anwohner der angrenzenden Straßen, die Dank- und Friedenskapelle auf dem Hermesberg. Sie wurde im Spätherbst 1950 unter Beteiligung der gesamten Einwohnerschaft feierlich eingeweiht.

In den Nachkriegsjahren beteten viele in der Kapelle für ihre vermissten und gefallenen Angehörigen. Die Dankesschilder an den Innenseiten bezeugen die große Hoffnung und den tiefen Glauben der Besucher.

(Quelle: „Die Dörfer uff da Bach“ Josef Loris)

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