Neues aus Elm, Hülzweiler und Schwalbach

Aktuelles und Wissenswertes aus ihrer Gemeinde

Verkehrsschilder entwendet

​Im Rahmen der verkehrspolizeilichen Regelungen zur Umleitungsstrecke anlässlich der diesjährigen Kirmes in Hülzweiler wurden mehrere Verkehrsschilder (insbesondere Halteverbots- und Einbahnstraßenschilder) entwendet.Betroffen sind die Straßen Adenauerstraße, Dürerstraße, Hangstraße und Zur Turnhalle.Informationen über den Verbleib der Schilder neh...

Tempo 30 und „rechts-vor-links“ gehören zusammen

​Vielen Schwalbacher Bürgerinnen und Bürgern ist vielleicht nicht oder nicht mehr bewusst, dass die Tempo-30-Regelung bereits seit vielen Jahren in allen Gemeindestraßen gilt.So hat der zuständige Gemeinderatsausschuss am 23. Mai 1990, also schon vor fast 26 Jahren einstimmig beschlossen, „mit dem Ziel einer Verkehrsberuhigung in allen Wohnbereiche...
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Hinweise zum Abbrennen der Osterfeuer

Gemäß § 3 Abs. 3 der Verordnung über die Entsorgung von pflanzlichen Abfällen außerhalb von Abfallentsorgungsanlagen vom 31.08.1999 ist das Verbrennen pflanzlicher Abfälle im Rahmen überlieferten Brauchtums, und hierzu gehören auch die Osterfeuer, nicht anzeigebedürftig.

Folgende Punkte sind beim Abbrennen eines Osterfeuers zu bedenken:

  • Brandgefahr:

-          Osterfeuer dürfen niemals in der Nähe von Wald oder Baumbeständen abgebrannt werden, sondern nur auf großzügig bemessenen Freiflächen (Funken können durch den Wind mehrere hundert Meter weit fliegen).

-          Das Abbrennen des Feuers muss beaufsichtigt werden. Informieren Sie die Feuerwehr und bitten Sie um Anwesenheit von Feuerwehrmännern.

-          Die Brandstelle muss nach dem Abbrennen vollständig gelöscht werden.

-          Aus Sicherheitsgründen ist es angezeigt, dass beim Abbrennen der Osterfeuer Erziehungsberechtigte anwesend sind.

  • Umweltschutz:

-          Es darf nur trockenes, unbehandeltes Holz verwendet werden.

-          Brennbare Flüssigkeiten wie Benzin und Öl dürfen nicht zum Anzünden verwendet werden (sie könnten in das Grundwasser gelangen und dieses verseuchen).

-          Das Verbrennen jeglicher Abfälle im Osterfeuer ist nicht zulässig.

-          Es wird darauf hingewiesen, dass das Verbrennen verboten ist, wenn durch zu hohe Feuchtigkeit des Materials zu starke Rauchentwicklung zu befürchten ist.

  • Naturschutz:

-          Der abzubrennende Holzstapel sollte erst am Tage des Feuers aufgebaut werden. Wird der Holzstapel dennoch vorher aufgebaut, sollte er noch einmal umgeschichtet werden, damit er für Tiere nicht zum Scheiterhaufen wird.

-          Denken Sie auch daran, dass ein frühzeitig aufgehäufter Holzstapel auch unbefugt angezündet werden kann.

Das Verbrennen eines Osterfeuers ist nur zulässig, wenn folgende Mindestabstände eingehalten werden:

100 m von

a)zum Aufenthalt von Menschen bestimmten Gebäuden,

b)Naturschutzgebieten, Wäldern, Heiden und Mooren,

c)Hochspannungsleitungen und Anlagen mit brennbaren oder explosionsgefährlichen Stoffen oder Gasen

d)Autobahnen,

50 m von sonstigen öffentlichen Verkehrsflächen.

Die Osterfeuer werden in den meisten Fällen auf gemeindeeigenen Grundstücken abgebrannt. Die Verursacher werden daher auf ihre Beseitigungspflicht hinsichtlich der Rückstände hingewiesen. Wird dieser Aufforderung nicht entsprochen, müssen die Rückstände kostenpflichtig durch den Gemeindebauhof beseitigt werden. 

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Betreten landwirtschaftlicher Flächen

Die Ortspolizeibehörde weist darauf hin, dass landwirtschaftliche Flächen nicht uneingeschränkt und auch nicht jederzeit betreten werden dürfen. Zum Schutze der Landwirtschaft gilt es, Regeln zu beachten. Die müssen von Wanderern ebenso eingehalten werden wie von Mountainbikern und Hundehaltern.

Die Ausübung des Rechtes auf Erholung in der freien Landschaft nach dem Saarländischen Naturschutzgesetz (SNG) steht unter dem Gebot der Rücksichtnahme auf die Belange der Grundstückseigentümer und Nutzungsberechtigten. Darüber hinaus gibt es konkrete Verbote:

- Grundsätzlich dürfen landwirtschaftlich genutzte Flächen einschl. Sonderkulturen nach § 11 SNG während der Nutzzeit nur auf vorhandenen Wegen betreten werden. Dies ist bei Äckern zwischen Saat oder Bestellung und Ernte, im Grünland die Zeit des Aufwuchses und der Beweidung (01. April bis 15. Oktober). Mit Einsetzen der Vegetation im Frühjahr bis zum Beginn von deren Winterruhe im Herbst verbietet das Naturschutzgesetz das Betreten der Mähwiesen und Weiden. Hierfür ist es völlig gleich, ob der Landwirt seine Wiese eingezäunt hat oder nicht. Der Landwirt darf sein Grundstück zum Schutz der landwirtschaftlichen Kulturen oder bei Beweidung auch einzäunen, muss es aber nicht.

- Das Radfahren, auch mit Mountainbikes, ist in Wald und Feldflur außerhalb von Wegen verboten. Diese Wege müssen in der freien Landschaft zum Radfahren geeignet sein, im Wald eine Mindestbreite von zwei Metern durchgängig aufweisen. Das Wegegebot für Radfahrer gilt während des ganzen Jahres. Das Betreten landwirtschaftlicher Flächen während der Nutzzeit oder von Sonderkulturen außerhalb der Wege bzw. das Fahrradfahren außerhalb geeigneter Wege erfüllt den Tatbestand einer bußgeldbewehrten Ordnungswidrigkeit.

- Hundebesitzer, die zulassen, dass Vierbeiner ihr Geschäft auf landwirtschaftlich genutzten Flächen verrichten, geraten gleich mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt. Bei Hundekot handelt es sich um Abfall im Sinne des Abfallrechtes, der nur im Wege der ordnungsgemäßen Abfallbeseitigung entsorgt werden darf. So ahndet der saarländische Bußgeldkatalog Umweltschutz die Verunreinigung durch kleine Mengen von Fäkalien (z.B. Hundekot) mit einem Verwarnungsgeld von bis zu 30 Euro. Nach dem Bußgeldtatbestand des § 52 Abs. 1 Nr. 2 i.V.m. § 11 Abs. 3 SNG handelt in missbräuchlicher Ausübung des Rechtes auf Erholung, wer beim Betreten der freien Landschaft Grundstücke verunreinigt oder abgelegte Abfälle nicht wieder an sich nimmt und entfernt. Die möglichen Bußgelder betragen bis zu 10 000 Euro.

Warum macht Hundekot die Kuh krank?
Hundekot, welcher mit dem Erreger Neospora caninum infiziert ist, birgt für Rinder eine große Gefahr. Über verunreinigtes Futter von Feldern und Wiesen wird der Erreger, der zu Verkalbungen und Totgeburten führen kann, übertragen. Wissenschaftlich hat sich die Bundesforschungsanstalt für Tiergesundheit mit dem Thema befasst. Auf der Internetseite des Friedrich-Löffler-Institutes www.fli.bund.de sind akademische Veröffentlichungen zu dem Thema Neospora caninum nachzulesen. Des Weiteren haben sich die Landesuntersuchungsanstalten mit dem Thema befasst, denn die Dunkelziffer der Fälle, die nicht als Neospora caninum Befall erkannt werden, ist groß.

 

Wie infiziert der Hund die Kuh?
Über den Hundekot wird der Parasit abgegeben. Die Kuh nimmt den Parasiten mit dem Wasser oder dem Futter auf. Der Parasit ist sehr umweltbeständig und kann sich mehrere Wochen und Monate im Wasser oder Futter am Leben halten. Die trächtige Kuh gibt zudem den Parasit an ihr Kalb weiter. Einmal infiziert kann ein Tier ein Leben lang Träger des Parasiten sein und diesen weitergeben.

Was passiert mit der Kuh?
Der Parasit infiziert bei einer tragenden Kuh das Kalb. Dieses wird frühzeitig abgestoßen, tot geboren oder kommt als lebensschwaches Kalb auf die Welt. Überlebt es, trägt es selbst den Parasit in sich und kann diesen weitergeben. Da der Parasit die Kuh ein Leben lang begleitet, setzt sich dieser Kreislauf immerzu fort. Ein seuchenhafter Charakter entsteht. Der Parasit schwächt die Milchleistung der Kuh.

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Die Ortspolizeibehörde warnt vor Trickbetrügern die als falsche Feuerwehrleute ihr Unwesen treiben

​Aktuell treiben Trickbetrüger als „falsche Feuerwehrleute" ihr Unwesen.In den vergangenen 2 Wochen sind vermehrt Anrufe von besorgten Bürgern bei der Gemeinde und der Feuerwehr eingegangen, dass „falsche Feuerwehrleute" im Gde.-Bezirk Hülzweiler unterwegs seien, um Rauchmelder zu überprüfen.Laut § 46 Abs. 4 Landesbauordnung (LBO) besteht zwar eine...
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Dienstag 8:30 - 12:30 Uhr 
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Donnertag 8:30 - 12:30 Uhr und 14 - 16 Uhr
Freitag 8:30 Uhr - 13:30 Uhr

Zusätzlich ist das Bürgerbüro jeden ersten Samstag im Monat von 10 - 12 Uhr geöffnet.