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Entsorgung

Hinweise zur Abfallentsorgung (Abfuhrtermine, was wird wo entsorgt?) finden Sie unter der Rubrik Service

Natur- und Umweltschutz

Wertstoffhof der Gemeinden Bous - Ensdorf - Schwalbach

Schwalbach verfolgte im Natur- und Umweltschutz schon immer einen integrativen und nachhaltigen Weg. Beispielhaft hierfür ist die bereits 1991 erfolgte Einbindung der Naturschutzbeauftragten als Umweltbeirat und die frühzeitige Einstellung eines Umweltsachbearbeiters bei der Gemeindeverwaltung. Im Umweltrat sind Vertreter von im Umweltbereich tätigen Vereinen und Verbänden sowie auch nicht organisierte Bürgerinnen und Bürger vertreten. Durch die Beteiligung des Umweltbeirates an den Sitzungen der Fachausschüsse und das Rederecht im Ausschuss ist so eine Beteiligung nicht organisierter Bürgerinnen und Bürger sichergestellt. Eine Beteiligung dieser umweltspezifischen Gremien an den gemeindlichen Entscheidungsprozessen ist durch die Geschäftsordnung des Gemeinderates garantiert. Beispielhaft sei nur erwähnt eine Mitgliedschaft in der lokalen Agenda 21.

Die in den letzten Jahren durchgeführte Umweltschutzmaßnahme Nr. 1 ist der Bau und die Fertigstellung der Hauptsammler in Schwalbach und Elm. Die Gemeinde hat hier in eigener Regie den Bau ausgeführt. Der Schwalbach ist jetzt abwasserfrei und  enaturierungsmaßnahmen können durchgeführt werden. Fisch, Frosch und Lurch haben wieder eine Chance.

Der gemeinsame Wertstoffhof der Gemeinden Bous- Ensdorf-Schwalbach, seit dem 07.05.2001 in Betrieb, ist ein anderes Beispiel für eine gelungene Umweltschutzmaßnahme und eine gelungene Zusammenarbeit selbstständiger Kommunen. Ganz im Sinne der "Lokalen Agenda 21" haben sich Kommunen zusammengeschlossen um ein Umweltserviceangebot für die Bürgerinnen und Bürger zu schaffen. Hier ist auch die Arbeitsstelle für Jugendliche angesiedelt, die ein "Freiwilliges Ökologisches Jahr" ableisten.

Das Naturschutzgebiet „BREITBORNER FLOß“, zwischen Schwalbach und Bous gelegen, umfasst 22 ha in Schwalbach. Die Landschaftsschutzgebiete umfassen insgesamt 916 ha, dies entspricht 33,5 % der Gesamt-Gemeindefläche (2732,6 ha). Dieser Anteil von einem Drittel dürfte das hohe Interesse an Landschafts- und Umweltschutz hinreichend unterstreichen.

Weitere Beispiele für Natur und Umweltschutz sind der Beschluss „Verzicht auf Tropenholz“ vom 17.09.1989 sowie die seit 1987 bestehende Umweltberatung durch die Verwaltung. Es existieren:

  • ein Landschaftsplan seit 22.11.1990
  • ein Gewässerpflege- und -entwicklungsplan seit 11.05.1994
  • ein Klimagutachten seit Juni 1994 mit konkreten Planungshinweisen.

Als Anerkennung für diese Anstrengungen im Umweltschutz wurde die Gemeinde 1999 mit dem Titel "UMWELTFREUNDLICHE GEMEINDE" vom Minister für Umwelt ausgezeichnet.

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