Gemeinsam Zukunft gestalten – „Runder Tisch Zukunft des Alter(n)s“

Veröffentlicht in Älter werden.

Welche Gestaltungsaufgaben und Herausforderungen ergeben sich für unsere „Gesellschaft des langen Lebens“?

Seit 2010 ist der Runde Tisch „Zukunft des Alter(n)s an die Stelle der Arbeitsgemeinschaft Altenarbeit getreten. Mit diesem neuen Gremium wurde auf die Erfordernisse des Demographischen Wandels reagiert.

 

2009 1. Aktionstag
„Zukunft des Alter(n)s – Wie will ich leben, wenn ich älter bin“

Eine Kooperation von bfw Altenpflegeschule und Gemeinde Schwalbach

  • Fragen zur Gestaltbarkeit des dem. Wandels in einer Kommune
  • Realistisches Bild zwischen Krisenszenarien und Dogma des erfolgreichen Alterns

Ab 2010
Runder Tisch „Zukunft des Alter(n)s“

Mitglieder:

bfw Altenpflegeschule, Caritas Sozialstation, DRK Gästehaus, Gemeinde Schwalbach, Gewerberat, (Ev. Kirchengemeinde, Kath. Kirchengemeinde = angefragt) Luise-Deutsch-Haus, Mehrgenerationenhaus, Pflegestützpunkt, Seniorenrat, Frauenrat

Einstieg

Themen - Zielsetzung

Input: „Problemlagen und Herausforderungen“

 

Phase I

Themenfindung

Themen - Zielsetzung

Ideensammlung
Bündelung

Ab 2011
Erweiterter Runder Tisch

Phase II a

Umsetzung „RT alt“

Themenbezogen

  • Verwirklichung „Vision Runder Tisch“

Phase II b

Erweiterung RT

Einbindung Verwaltung und pol. Gremien
Mittelfristig Bürgerbeteiligung

  • Gemeindeentwicklungskonzept
  • 2. Aktionstag „Zukunft des Alter(n)s- Warum mit 40 schon an 80 denken?“

 

Fragestellung

Warum „Zukunft des Alter(n)s“ ?

Entwurf: Wie sieht die Gemeinde in 30 Jahren aus, wenn man die demografische Entwicklung zugrunde legt? (sog. Babyboomer sind in Rente)

  • Rollatoren gehören zum Straßenbild (wie muss der Nahraum gestaltet werden)
  • Menschen mit Demenz bewegen sich selbstverständlich in der Öffentlichkeit….

Pflegende Angehörige verstärkt in den Blick nehmen

  • „Der größte Pflegedienst der Nation“

Sensibilität der Gesellschaft schärfen im Fokus Älterwerdende selbst!

Die jetzigen „jungen Alten“ (1. Nachkriegsgeneration) und die jungen Alten im Jahr 2040 werden als sog. Babyboomer (von 1946-1964) bezeichnet. Diese Generation hat ein anderes Selbstverständnis als die „heutigen Alten“ (Kriegs- und Vorkriegsgenerationen).

Der Prozess der Individualisierung in dieser Generation schreitet fort. Somit sind die Modelle von heute Morgen nicht mehr gefragt. Die sog. Babyboomer hatten als erste Generation die Möglichkeit flächendeckender Bildung. Sie haben keine Berührungsängste, Bildungsangebote zu nutzen.

!Es gilt trotzdem, den Blick für die Eigenverantwortung zu schärfen

Der Leitgedanke „gesellschaftlich geteilter Verantwortung“

  • fordert frei gewähltes wie berufliches Engagement
  • bietet durch soziale Teilhabe die Möglichkeit des Mitgestaltens des eigenen Gemeinwesens und der eigenen Zukunft – unabhängig vom eigenen Alter. 

Themenkatalog Runder Tisch greift dies auf!

„Öffentlichkeitsarbeit veröffentlichen“

Ausgangspunkt: Selektive Wahrnehmung führt zu Informationslücken

Ansatz: Informationen über verschiedene Medien zugänglich machen

  • Internet, Blickpunkt, Flyer, Vorträge, Pressekonferenz

Seniorinnen/Senioren als Leistungsträger der Gesellschaft wahrnehmen

Ausgangspunkt: In der öffentlichen Wahrnehmung/Darstellung kommen Potentiale Älterer oft zu kurz

Ansatz: „Gegendarstellung“ anhand von Beispielen

„Das Alter kommt nicht unverhofft“ – Investition in Lebensentwürfe
Lebensphase Alter ist nicht vermeidbar aber gestaltbar

Ausgangspunkt: Babyboomer (von 1946-1964) für das eigene Älterwerden sensibilisieren (somit auch nachwachsende Generationen)

Ansatz: Persönlichen Nutzen unter dem Aspekt „Investition in eigene Lebensentwürfe“ herausstellen

Medium Vorträge/Seminare

  • Investition in Lebensentwürfe - z.B. Gesundheit, rechtliche Aspekte, andere Wohnformen

Altersbilder – Lebenswelten – Klischee oder Erfahrung?Generationendialog

Ausgangspunkt: Lebensphase Alter hat sich als längste Phase herausgebildet

Ansatz: Vielschichtigkeit des Alters über generationenübergreifende Angebote verdeutlichen

  • Altersbild aus dem Blick der zukünftigen Fachleute, von Jugendlichen im Sekundarbereich, generationenübergreifende Kontakte im kulturellen Bereich

„Treue Kundengruppe stirbt aus“ - Ältere/Alte aus Sicht des Handels

Ausgangspunkt: Wie kann der Handel Kompetenzen bzgl. Besonderheiten der Zielgruppe Ältere (z.B. Demenz) erweitern? Wie kann der Handel seine Kompetenzen besser herausstellen (z.B. altersgerechte Bäder), mehr Präsenz zeigen?

Ansatz: Wissenstransfer in beide Richtungen

  • Grundlagenwissen für den Handel/Fachhandel, Fachkompetenz des Fachhandels vor Ort herausstellen

Wie bleibt eine Gemeinde „wohnenswert“?

Auch unliebsame und/oder gern belächelte Themen sind ein Baustein im Puzzle

Ausgangspunkt: Beschwerden über zu geparkte Bürgersteige und Hundetoiletten im öffentlichen Raum

Ansatz: Diese „Dauerbrenner“ nicht in die Schulblade „Beschwerde“, sondern Focus auf Nutzen für Alle! „Ich lebe gerne in Schwalbach, weil…“

  • „Alle (Alter) profitieren von benutzerfreundlichen Gegebenheiten (Nutzerinnen/Nutzer von Rollatoren, Eltern mit Kinderwagen, Rollstuhlfahrerinnen/-fahrer) …und alle werden älter“.
  • Ortsbegehung barrierefrei dabei: Seniorenrat, Frauenrat, Behindertenbeauftragter, Interessengruppen

Adresse

  • Hauptstraße 92
    66773 Schwalbach

 

Kontakt

  • 06834 571-0
  • 06834 571-111
  • Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  • Google+

Öffnungszeiten

Montag 8:30 - 12:30 Uhr und 14 - 16 Uhr
Dienstag 8:30 - 12:30 Uhr 
Mittwoch 8:30 - 12:30 Uhr und 14 - 16 Uhr
Donnertag 8:30 - 12:30 Uhr und 14 - 16 Uhr
Freitag 8:30 Uhr - 13:30 Uhr

Zusätzlich ist das Bürgerbüro jeden ersten Samstag im Monat von 10 - 12 Uhr geöffnet.