• old 03
  • old 02
  • old 06
  • old 05

Neues aus Elm, Hülzweiler und Schwalbach

Aktuelles und Wissenswertes aus ihrer Gemeinde

Die Pflegestärkungsgesetze ab 2015

Durch zwei Pflegestärkungsgesetze will das Bundesgesundheitsministerium in dieser Wahlperiode deutliche Verbesserungen in der pflegerischen Versorgung umsetzen. Durch das erste Pflegestärkungsgesetz sollen bereits
zum 1. Januar 2015 die Leistungen für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen spürbar ausgeweitet und die Zahl der zusätzlichen Betreuungskräfte in stationären Pflegeeinrichtungen erhöht werden.

Zudem soll ein Pflegevorsorgefonds eingerichtet werden. Mit dem zweiten Pflegestärkungsgesetz soll noch in dieser Wahlperiode der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff und ein neues Begutachtungsverfahren eingeführt werden. Die bisherige Unterscheidung zwischen Pflegebedürftigen mit körperlichen Einschränkungen und Demenzkranken soll dadurch wegfallen. Im Zentrum steht der individuelle Unterstützungsbedarf jedes Einzelnen. Dadurch wird die Pflegeversicherung auf eine neue Grundlage gestellt. Durch die Pflegestärkungsgesetze werden die Beiträge für die Pflegeversicherung in zwei Schritten um insgesamt 0,5 Beitragssatzpunkte angehoben.

Dadurch stehen fünf Milliarden Euro mehr pro Jahr für Verbesserungen der Pflegeleistungen zur Verfügung. 1,2 Milliarden Euro fließen in einen Pflegevorsorgefonds. Insgesamt können die Leistungen aus der Pflegeversicherung um 20 Prozent erhöht werden. Der Bundesrat hat am 7. November das Pflegestärkungsgesetz gebilligt. Auf der Website des Bundesgesundheitsministeriums finden Sie noch mehr Informationen
zum Pflegestärkungsgesetz: www.bmg.bund.de/pflege/pflegestaerkungsgesetze/pflegestaerkungsgesetz

Quelle: Bundesgesundheitsministerium

661 Aufrufe
0 Kommentare

Neue Seniorensicherheitsberater begrüßt

Kreis Saarlouis (pdl) Albert Weber (Schwalbach), Bernhard Weiler (Wallerfangen) sowie Stefanie Ginsbach und Josef Bro (Überherrn) haben erfolgreich ihr Schulung zum Seniorensicherheitsberater abgeschlossen und sind künftig ehrenamtlich in ihrer Gemeinde im Einsatz. Bei dem Treffen der Seniorensicherheitsberater aus dem Landkreis Saarlouis im Seniorentreff in Dillingen machten die vier „Neuen“ Bekanntschaft mit dem großen Team der Seniorensicherheitsberater und den Kontaktpolizisten aus der Region. 

SeniorensicherheitesberaterChristine Ney begrüßt die neuen Seniorensicherheitsberater Albert Weber, Stefanie Ginsbach, Josef Bro und Bernhard Weiler (v.r.n.l.). pdl/Foto: Brigitta Schneider

Christine Ney, Amtsleiterin der Leitstelle „Älter werden“ beim Landkreis Saarlouis, ist stolz, dass der Landkreis Saarlouis inzwischen über 24 Seniorensicherheitsberater verfügt. Es gelte noch eine Lücke in den Gemeinden Ensdorf und Schmelz zu schließen, sagte Ney, und hofft, auch in diesen beiden Kommunen interessierte Personen für die Schulung zum Seniorensicherheitsberater zu gewinnen.

Auf Initiative des Landesseniorenbeirates und dem Landesamt für Präventives Handeln und mit Unterstützung des Landkreistages werden seit 2009 im Rahmen der polizeilichen Kriminalitätsprävention zum Schutz älterer Mitbürger vor Kriminalität, ehrenamtliche Seniorensicherheitsberater (SSB) im Saarland von der Polizei ausgebildet. Ihre Aufgabe ist es, insbesondere ältere Menschen über Kriminalität und Gefahren aufzuklären und dadurch Ängste zu nehmen sowie praktische Ratschläge und bewährte Hilfen zu geben. Ihre Funktion besteht darin, Bindeglied zwischen Polizei und Senioren zu sein. Sie sollen helfen, Hemmschwellen, Ängste und Vorurteile gegenüber der Polizei abzubauen.
Neben den Kontaktpolizisten wurde auch der neue Leiter der Polizeiinspektion Saarlouis, Polizeirat Christian Zimmer, sowie Oranna Fuchs, Leiterin der neuen Kommunalen Beratungsstelle „Besser leben im Alter durch Technik“ im Landkreis Saarlouis, begrüßt.

Wie Christine Ney ausführt, werden die Seniorensicherheitsberater hauptsächlich in Seniorenvereinen vorstellig und halten dort Vorträge über verschiedene Gefahrenbereiche. Sie beraten aber auch in der Nachbarschaft und im Familien-, Bekannten- und Freundeskreis und führen Einzelgespräche vor Ort durch.

Die Gruppe der Seniorensicherheitsberater im Landkreis Saarlouis, das sind sieben Frauen und 17 Männer, trifft sich auf Einladung der Leitstelle „Älter werden“ beim Landkreis Saarlouis viermal im Jahr zum Erfahrungsaustausch und um sich über aktuelle Kriminalitätsentwicklungen, neue Betrugsmaschen und Einbruchsserien zu informieren. 

837 Aufrufe
0 Kommentare

Flyer zur Abgrenzung von Depression und Demenz

Die Bundespsychotherapeutenkammer, die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO) und die Stiftung Deutsche Depressionshilfe haben gemeinsam einen Informationsflyer entwickelt, der darüber aufklären soll, dass nicht jede geistige Leistungseinbuße im Alter auf eine Demenz hinweisen muss. Depressionen zeigen im höheren Alter häufig Demenz-ähnliche Symptome und werden daher nicht erkannt und nicht behandelt. Der Flyer klärt auf und macht Mut für den Gang zum Arzt.

Mehr dazu und den Flyer zum Download finden Sie unter: www.bptk.de/presse/pressemitteilungen/einzelseite/artikel/vergesslichk.html

736 Aufrufe
0 Kommentare

„Demenz – jede/r kann etwas tun“

Jede/r kann etwas tun, um das Leben von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen besser zu machen: Ob die Nachbarin ein Stück Kuchen vorbeibringt, zu einem Plausch bleibt und so den Alltag auflockert, ob der Arzt außer dem Rezept auch ein offenes Ohr für die pflegende
Ehefrau hat, ob der Skatbruder seinen demenzkranken Freund rechtzeitig zur nächsten Kartenrunde abholt, all dies kann das Leben mit Demenz erleichtern.

Markiert in:
708 Aufrufe
0 Kommentare

Neue Internetseite zu Gewalt in der Pflege

Die Stiftung Zentrum für Qualität in der Pflege hat, gefördert vom Bundesministerium für Familie,
Senioren, Frauen und Jugend, ein umfangreiches Internetportal zum Thema „Gewaltprävention in der Pflege“ erstellt. Es wendet sich an pflegebedürftige Menschen, pflegende Angehörige und beruflich Pflegende. Die Seite bietet allgemeine Fakten zum Thema Gewalt und Aggression im Zusammenhang mit Pflege sowie qualitätsgesicherte Informationen zu ausgewählten Fragestellungen. Außerdem gibt sie eine Übersicht zu bundesweiten Krisenund Nottelefonen und stellt an zentraler Stelle die aktuell erreichbare Nummer einer Anlaufstelle für akute Krisensituationen zur Verfügung.

Zum Ende des Jahres 2014 ist auf der Seite die Veröffentlichung einer Broschüre zur Gewaltprävention in der Pflege vorgesehen: http://pflege-gewalt.de/

Markiert in:
362 Aufrufe
0 Kommentare

Adresse

  • Hauptstraße 92
    66773 Schwalbach

 

Kontakt

  • 06834 571-0
  • 06834 571-111
  • Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  • Google+

Öffnungszeiten

Montag 8:30 - 12:30 Uhr und 14 - 16 Uhr
Dienstag 8:30 - 12:30 Uhr 
Mittwoch 8:30 - 12:30 Uhr und 14 - 16 Uhr
Donnertag 8:30 - 12:30 Uhr und 14 - 16 Uhr
Freitag 8:30 Uhr - 13:30 Uhr

Zusätzlich ist das Bürgerbüro jeden ersten Samstag im Monat von 10 - 12 Uhr geöffnet.